Digitalisierung der arbeitsrechtlichen Agenda und neue Berichterstattung
Eine der bedeutendsten Änderungen, die sich in den Jahren 2025 und 2026 voll zeigen wird, ist die Digitalisierung des Arbeitsrechts und die Verschärfung der Aufzeichnungspflichten für sogenannte „Aushilfen“ (DPP – dohoda o provedení práce – Werkvertrag). Der Staat verabschiedet sich schrittweise von Papierformularen und wechselt zu Systemen, in denen Arbeitgeber Daten elektronisch und in Echtzeit oder in monatlichen Intervallen melden. Die Tschechische Sozialversicherungsverwaltung (ČSSZ) wird zu einem wichtigen Datenzentrum.
Eine wichtige Änderung ist die Pflicht des Arbeitgebers, alle Arbeitnehmer, die auf Basis eines Werkvertrags (DPP) beschäftigt sind, im Register der ČSSZ zu melden, auch diejenigen, für die früher keine Beitragspflicht bestand. Ziel dieses Schrittes ist es, Einkommen aus mehreren Verträgen bei verschiedenen Arbeitgebern zu aggregieren und die Umgehung von Beitragspflichten zu verhindern. Für Unternehmen bedeutet dies die Notwendigkeit, Lohnsysteme zu aktualisieren und Prozesse so einzurichten, dass Meldungen rechtzeitig versendet werden.
Diese Änderung hat erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen aller Größenordnungen, einschließlich ausländischer Unternehmen, die lokale Arbeitskräfte in der Tschechischen Republik beschäftigen. Ein Schlüsselelement der neuen Regelung ist die Verantwortung des Arbeitgebers für die Richtigkeit der Daten in den Registern. Es reicht nicht mehr aus, lediglich die Vergütung auszuzahlen; entscheidend ist, ob die Meldepflicht gegenüber dem Staat erfüllt wurde. Genau auf diese Aspekte konzentrieren sich die Kontrollbehörden, und die Digitalisierung ermöglicht ihnen eine automatisierte Kontrolle.
Praktische Auswirkungen und Sanktionsregime
Verstöße gegen die Pflichten im Zusammenhang mit der Erfassung und Meldung von Mitarbeitern werden nicht mehr nur durch verwaltungsrechtliche Bußgeldverfahren geahndet. Die regionalen Arbeitsinspektionen haben die Möglichkeit, erhebliche Sanktionen zu verhängen.
Bei Nichterfüllung der Registrierungspflichten oder Nichteinhaltung ordnungsgemäßer Arbeitszeitnachweise können Bußgelder verhängt werden, die je nach Schwere und Größe des Arbeitgebers bis zu mehreren Hunderttausend und in extremen Fällen sogar Millionen CZK betragen können.
Eine weitere wichtige Neuerung im Bereich der Vergütung ist die Übernahme der europäischen Richtlinie zur Lohntransparenz. Arbeitnehmer erhalten stärkere Instrumente zur Beschaffung von Informationen über Durchschnittsgehälter in vergleichbaren Positionen. Geheimhaltungsvereinbarungen, die es Arbeitnehmern verbieten, Informationen über ihr eigenes Gehalt zu teilen, werden nicht mehr durchsetzbar.
Flexible Novelle des Arbeitsgesetzbuches: Vorschläge für 2026
Das Arbeitsrecht in der Tschechischen Republik wird derzeit im Rahmen einer sogenannten „flexiblen Novelle“ diskutiert, deren Ziel die Stimulierung des Arbeitsmarktes ist. Sollte der Gesetzgebungsprozess wie erwartet verlaufen, könnte das Jahr 2026 Änderungen im Bereich der Probe- und Kündigungsfristen bringen, was insbesondere für internationale Investoren, die an flexiblere Märkte gewöhnt sind, wichtig ist.
Diskutiert wird eine Verlängerung der maximalen Probezeit sowie die Möglichkeit einer zusätzlichen Verlängerung durch schriftliche Vereinbarung. Dies würde den Arbeitgebern mehr Spielraum geben, die Kompetenzen von Schlüsselkräften zu überprüfen, insbesondere bei der Rekrutierung aus dem Ausland.
Eine wesentliche vorgeschlagene Änderung ist die Anpassung des Beginns der Kündigungsfrist. Die Vorschläge zielen darauf ab, dass die Kündigungsfrist am Tag des Zugangs der Kündigung beginnt und nicht am ersten Tag des Folgemonats. Diese Änderung würde den Prozess der Beendigung von Arbeitsverhältnissen erheblich beschleunigen und die Kosten der Unternehmen senken. Es ist jedoch notwendig, den endgültigen Wortlaut des Gesetzes zu verfolgen, da dieser Bereich starken politischen Verhandlungen unterliegt.
Ein spezifischer Bereich ist die Förderung der Altersvorsorge. Arbeitgeber müssen sich auf Verpflichtungen im Zusammenhang mit Beiträgen zu Pensionsprodukten für Mitarbeiter in anspruchsvollen Berufen einstellen, was eine präzise Kategorisierung der Arbeit und die Zusammenarbeit mit Gesundheitsdienstleistern erfordert.
Arbeitsunfälle und Digitalisierung des Arbeitsschutzes (BOZP)
Im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (BOZP) setzt sich der Trend zur Digitalisierung fort. Die Meldung und Erfassung von Unfällen wird schrittweise auf digitale Portale der Staatlichen Arbeitsinspektionsbehörde verlagert. Für Unternehmen mit internationaler Führung ist es entscheidend sicherzustellen, dass die lokale Verwaltung Zugang zu diesen Datenboxen und Portalen hat.
Das Versäumnis, einen Unfall elektronisch zu melden, kann zu Problemen bei der Geltendmachung von Versicherungsleistungen aus der gesetzlichen Arbeitgeberhaftpflicht führen.
Steuer- und Rechnungslegungsänderungen: Konsolidierungspaket und neue Beschränkungen
Der Steuer- und Rechnungslegungsbereich in der Tschechischen Republik nimmt die Auswirkungen des Konsolidierungspakets auf, dessen Wirkungen sich über die Jahre 2024–2026 erstrecken. Die Änderungen betreffen sowohl die Unternehmens- als auch die Personenbesteuerung und erfordern eine Überarbeitung der Steuerstrategien, insbesondere bei Holdingstrukturen.
Steuerliche Abzüge für Forschung und Entwicklung
Der Bereich der Forschungs- und Entwicklungsabzüge (F&E) bleibt für Unternehmen attraktiv, steht aber gleichzeitig unter strenger Beobachtung der Steuerverwaltung. Die Gesetzgebung ermöglicht es, F&E-Kosten vom steuerpflichtigen Gewinn abzuziehen, wobei der Nachweis der Neuartigkeit und der technischen Unsicherheit entscheidend ist.
Unternehmen sollten der formalen Richtigkeit der Projektdokumentation, die vor Projektbeginn vorliegen muss, erhöhte Aufmerksamkeit schenken. Im Jahr 2026 bleibt die Möglichkeit, ungenutzte Abzüge in nachfolgende Perioden zu übertragen, ein wesentlicher Aspekt, der eine Optimierung der Steuerlast entsprechend der Profitabilität ermöglicht.
Sozialversicherung und Erhöhung der Abzüge für Selbstständige
Eine wichtige Anpassung, die Unternehmer – natürliche Personen – betrifft, ist die schrittweise Erhöhung der Mindestbemessungsgrundlage für die Sozialversicherung. Im Jahr 2026 steigt diese Grundlage im Einklang mit dem Plan zur Konsolidierung der öffentlichen Finanzen weiter.
Dies bedeutet höhere Fixkosten für Selbstständige. Für ausländische Unternehmen, die mit tschechischen Zulieferern zusammenarbeiten, kann dies einen Druck auf die Erhöhung der Sätze seitens der Zulieferer bedeuten.
Besteuerung des Unternehmens- und Anteilsverkaufs
Die Regeln für die Befreiung von Einnahmen aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen wurden im Rahmen des Konsolidierungspakets angepasst. Die Einführung einer Obergrenze für die Befreiung von Einnahmen aus dem Verkauf von Wertpapieren und Anteilen in Höhe von 40 Millionen CZK pro Steuerpflichtigem hat die Notwendigkeit einer Neubewertung der Exit-Strategien ausgelöst.
Für das Jahr 2026 müssen Investoren und Unternehmensinhaber damit rechnen, dass Verkäufe, die die festgelegten Grenzen überschreiten, der Besteuerung unterliegen können, wenn bestimmte Bedingungen nicht erfüllt oder andere Strukturen nicht genutzt werden. Es wird empfohlen, die spezifische Situation mit Steuerberatern zu konsultieren, insbesondere bei Transaktionen mit internationalem Bezug.
Aufhebung der Quellensteuer für nicht ansässige Mitglieder von Satzungsorganen
Im Bereich der internationalen Besteuerung ist es wichtig, die Änderungen im Steuerregime der Einkünfte von Mitgliedern von Satzungsorganen, die keine steuerlichen Gebietsansässigen sind, zu verfolgen. Der Trend geht dahin, das Regime mit Gebietsansässigen zu vereinheitlichen, was eine Umstellung von der abschließenden Quellensteuer auf die Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung in der Tschechischen Republik bedeuten kann.
Audit und Rechnungslegung: Anhebung der Grenzwerte
Die Novelle des Rechnungslegungsgesetzes setzt europäische Richtlinien um und erhöht die Grenzwerte für die Pflichtprüfung des Jahresabschlusses. Die Umsatz- und Bilanzwerte, deren Überschreitung eine Auditpflicht begründet, steigen, was die Inflation widerspiegelt.
Ein Teil der kleinen und mittleren Unternehmen wird somit von der Pflicht zur Testierung des Jahresabschlusses befreit, was deren Verwaltungskosten senkt. Umgekehrt bleibt bei großen Konzernen und Holdings die Prüfung ein Schlüsselinstrument für die Transparenz gegenüber Banken und Investoren.
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Gesetz über künstliche Intelligenz (AI Act): Pflichten für 2026
Der AI Act ist eine unmittelbar anwendbare Verordnung, die Unternehmen im Jahr 2026 vollständig betreffen wird. Während einige Verbote früher gelten, endet die Übergangsfrist für die meisten Pflichten im Zusammenhang mit sogenannten Hochrisiko-KI-Systemen im August 2026.
Was bedeutet das für Unternehmen?
Wenn Ihr Unternehmen KI-Systeme in Bereichen wie Personalbeschaffung, Kreditwürdigkeitsprüfung, kritische Infrastruktur oder Bildung entwickelt, einsetzt oder nutzt, fallen Sie wahrscheinlich in die Kategorie der Hochrisiko-Systeme. Ab Mitte 2026 müssen Sie ein Risikomanagementsystem eingerichtet haben, eine hohe Datenqualität, technische Dokumentation und menschliche Aufsicht gewährleisten.
Besondere Aufmerksamkeit müssen Unternehmen schenken, die generative KI nutzen, für die Informationspflichten gelten und bei denen erkennbar sein muss, dass der Inhalt von einer Maschine erstellt wurde.
Grenzüberschreitende Dimension und Sanktionen
Der AI Act hat extraterritoriale Auswirkungen. Wenn ein tschechisches Unternehmen ein KI-Tool von einem Anbieter aus den USA oder Asien verwendet, muss es sicherstellen, dass dieses Tool den europäischen Standards entspricht.
Die Verantwortung liegt oft bei dem Subjekt, das das System in der EU einsetzt. Die Strafen bei Nichteinhaltung sind drastisch – sie können bis zu 35 Millionen Euro oder 7 % des weltweiten Umsatzes betragen, was die Sanktionen gemäß GDPR übersteigt. Die Aufsicht in der Tschechischen Republik wird voraussichtlich auf verschiedene Sektorenregulierungsbehörden aufgeteilt. Anywhere.legal empfiehlt, die Vorbereitung nicht zu unterschätzen und die verwendeten KI-Tools rechtzeitig zu prüfen.
Cybersicherheit (NIS2): Verantwortung in der Lieferkette
Das neue Gesetz zur Cybersicherheit, das die NIS2-Richtlinie umsetzt, erweitert den Kreis der regulierten Einheiten erheblich. Im Jahr 2026 wird das System voll funktionsfähig sein. Die Regulierung betrifft nun nicht nur Energie oder Banken, sondern auch die Lebensmittelindustrie, die chemische Industrie, die Abfallwirtschaft und digitale Dienste.
Prinzip der Selbstbewertung
Eine entscheidende Änderung ist das Prinzip der Selbsteinschätzung. Ein Unternehmen darf nicht auf eine Aufforderung der Behörde warten, sondern muss selbst beurteilen, ob es die Kriterien einer regulierten Einrichtung erfüllt, und sich gegebenenfalls registrieren.
Für kleinere Unternehmen ist die Sicherheit der Lieferkette von entscheidender Bedeutung. Große regulierte Akteure werden vertraglich Druck auf ihre Lieferanten ausüben, um strenge Sicherheitsstandards zu erfüllen. Cybersicherheit wird somit zu einer unverzichtbaren Voraussetzung für die Aufrechterhaltung von Geschäftsbeziehungen im B2B-Sektor.
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Handelsrecht und grenzüberschreitende Umwandlungen
Für Holdingstrukturen und internationale Konzerne ist die Umsetzung der Richtlinie über grenzüberschreitende Umwandlungen wichtig, die sich in der Praxis bereits voll niederschlägt. Das Gesetz über die Umwandlung von Handelsgesellschaften hat die Prozesse grenzüberschreitender Fusionen, Spaltungen und Sitzverlegungen vereinfacht.
Flexibilität und Mobilität
Es ist nun einfacher, grenzüberschreitende Spaltungen durch Abspaltung zu realisieren, was ein effektives Instrument zur Umstrukturierung von Vermögenswerten ist. Gleichzeitig wurde die Kommunikation zwischen den Handelsregistern der EU-Mitgliedstaaten digitalisiert. Bescheinigungen für grenzüberschreitende Umwandlungen können elektronisch bezogen und übermittelt werden, was den gesamten Prozess beschleunigt.
Es muss jedoch auf den Schutz von Gläubigern und Arbeitnehmern geachtet werden, der gestärkt wurde. Gesellschafter, die der Umwandlung nicht zustimmen, haben garantierte Rechte auf Abfindung ihrer Anteile. Diese Transaktionen erfordern eine präzise Koordination von Anwälten und Steuerberatern in beiden betroffenen Ländern, was eine ideale Aufgabe für eine Plattform wie Anywhere.legal ist.
Familienrecht und internationaler Aspekt: Modernisierung
Im Bereich des Familienrechts werden Änderungen am Bürgerlichen Gesetzbuch vorbereitet, die möglicherweise im Jahr 2026 in Kraft treten könnten. Ziel ist die Vereinfachung des Scheidungsverfahrens und die Anpassung der Regeln für die Kinderbetreuung mit Schwerpunkt auf der Einigung der Eltern.
Für internationale Familien, in denen Partner aus verschiedenen Ländern stammen oder die Familie im Ausland lebt, sind diese Änderungen grundlegend. Die Möglichkeit, Scheidung und Betreuung in einem Verfahren zu regeln, und der Schwerpunkt auf außergerichtlichen Lösungen beschleunigen den Prozess und senken die Kosten. In grenzüberschreitenden Fällen ist jedoch immer die Kollision von Rechtsordnungen zu klären und festzulegen, welches Gericht zuständig ist, was eine fachkundige rechtliche Beurteilung erfordert.
Nachhaltigkeit und ESG: CBAM und Verpackungen
Das Jahr 2026 ist entscheidend für den CO₂-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). Zum 1. Januar 2026 endet die Übergangsphase, und Importeure ausgewählter Waren aus Nicht-EU-Ländern müssen nicht nur Emissionen melden, sondern auch CBAM-Zertifikate erwerben. Dies wird den Cashflow und die Preisgestaltung von Unternehmen, die am internationalen Handel beteiligt sind, direkt beeinflussen.
Gleichzeitig werden die Regeln für Verpackungen verschärft. Online-Shops und Logistikunternehmen müssen den Leerraum in Verpackungen reduzieren und recycelbare Materialien verwenden. Diese Änderungen erfordern Anpassungen der Logistikprozesse und können zu einer Überarbeitung der Verpackungslösungen führen.
Digitale Identität (eIDAS 2.0)
Die Tschechische Republik setzt die Implementierung der Europäischen Brieftasche für digitale Identität (EUDIW) fort. Bis Ende 2026 sollen die Mitgliedstaaten die Verfügbarkeit dieser Brieftasche für die Bürger gewährleisten.
Unternehmen in Branchen wie Bankwesen, Telekommunikation oder Transport müssen sich darauf vorbereiten, diese Identität zu akzeptieren. Dies wird die Kundenauthentifizierung in Online-Umgebungen in der gesamten EU vereinfachen.
Fazit: Strategische Rolle der Koordination und Expertise
Das Jahr 2026 bringt eine Mischung aus Verpflichtungen und Chancen für tschechische Unternehmen. Der gemeinsame Nenner der Veränderungen ist die Digitalisierung, Transparenz und grenzüberschreitende Vernetzung. Ob es um die Berichterstattung über DPP, die Einhaltung des AI Act oder den Kauf von CBAM-Zertifikaten geht, Unternehmen können nicht länger isoliert agieren.
Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert mehr als nur administrative Kapazitäten; sie erfordert Fachwissen und die Fähigkeit, Recht, Steuern und Technologie miteinander zu verbinden.
In Situationen, in denen ein tschechisches Unternehmen expandiert oder umgekehrt ein ausländischer Investor die Compliance in der Tschechischen Republik regelt, ist die Koordination entscheidend. Die Plattform Anywhere.legal ermöglicht es Unternehmen, Anforderungen zu strukturieren, Dokumente zu zentralisieren und KI für erste Analysen sicher zu nutzen, wobei die endgültigen Lösungen von verifizierten Experten garantiert werden.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu den Gesetzesänderungen im Jahr 2026
Welche neuen Pflichten gibt es bei der Beschäftigung auf Werkvertragsbasis (DPP)? Arbeitgeber müssen alle Werkverträge (DPP) elektronisch bei der Tschechischen Sozialversicherungsverwaltung melden, auch solche, die nicht versicherungspflichtig sind. Ziel ist die Erfassung von Parallelverträgen. Bei Überschreitung von Grenzwerten entsteht die Pflicht zur Beitragszahlung.
Wen betrifft die Pflicht gemäß dem AI Act im Jahr 2026? Die vollständigen Pflichten für Hochrisiko-Systeme (z.B. KI im Personalwesen, Bankwesen, Bildung) beginnen im August 2026. Dies betrifft sowohl Entwickler als auch Unternehmen, die diese Systeme einsetzen (nutzen). Sie müssen Risikomanagement, Datenqualität und menschliche Aufsicht gewährleisten.
Ändern sich die Grenzwerte für die Pflichtprüfung von Unternehmen? Ja, im Zuge der Harmonisierung mit der EU werden die Umsatz- und Aktivgrenzwerte für die Audpflicht erhöht (ungefähr um 25 %). Kleinere und mittlere Unternehmen müssen somit seltener eine Jahresabschlussprüfung durchführen lassen.
Wie funktioniert die Besteuerung des Unternehmensverkaufs im Jahr 2026? Ab 2025 gilt für die Befreiung von Einnahmen aus dem Verkauf von Anteilen und Wertpapieren eine Grenze von 40 Millionen CZK (bei Erfüllung der Haltefrist). Einnahmen über diesem Limit können der Besteuerung unterliegen, sofern keine besondere Bewertung oder Übergangsbestimmungen genutzt werden. Wir empfehlen eine individuelle Steuerberatung.
Was ist CBAM und wann tritt es vollständig in Kraft? CBAM ist ein Kohlenstoffzoll an den EU-Grenzen. Zum 1. Januar 2026 endet die Übergangsphase, und Importeure ausgewählter Waren (Stahl, Zement, Aluminium usw.) werden Zertifikate zahlen müssen, die den Emissionen entsprechen, die bei der Herstellung der importierten Waren freigesetzt werden.
Muss ich mich gemäß dem Gesetz zur Cybersicherheit (NIS2) registrieren? Das Gesetz führt das Prinzip der Selbsteinschätzung ein. Ein Unternehmen muss selbst prüfen, ob es in eine regulierte Branche fällt und die Größenkriterien erfüllt. Wenn ja, muss es sich aktiv bei der NÚKIB registrieren und Sicherheitsmaßnahmen einführen.
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